Heroimage Institut Fuer Metallische Biomaterialien

Techniken und Ausstattung

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Blick ins Zellkultur Labor Geesthacht

Die Ausstattung spiegelt den interdisziplinären Charakter der Abteilung wider und vereinigt die Herausforderungen der biologischen und materialwissenschaftlichen Forschung. Die Laboratorien in Geesthacht sind entsprechend der Vorschriften für den Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen als Sicherheitsstufe S2 klassifiziert. Das Arbeiten mit genetisch veränderten Organismen ist auf Stufe S1 erlaubt.

Etliche unterschiedliche primäre und sekundäre Zelltypen werden für die Beobachtung der Zell – Material Interaktionen benutzt. Dabei werden vorzugsweise humane mesenchymale Stammzellen in die erforderlichen Zelltypen des musculo-skeletalen System differenziert.
Darüber hinaus stehen zur Prüfung der antibakteriellen Eigenschaften ausgewählter Werkstoffe und deren Oberflächenbehandlungen eine Reihe von gram-negativen und gram-positiven Bakterien Stämmen zur Verfügung.

Ausgewählte Komponenten der Infrastruktur


  • Sicherheitswerkbänke und Inkubatoren
  • Roche Casy®cell Counter für Zellzählung und Vitalitätsuntersuchungen
  • Bioreaktoren mit Sensoren zur Überwachung der Kulturparameter
  • Durchflußzytometrie S3e (BioRad) für die Zellcharakterisierung

Die Zellantwort auf den Kontakt mit potentielllen Implantatwerkstoffen findet auf unterschiedlichen Ebenen der biologischen Organisation statt. Deswegen werden Genexpressionsanalysen mit Proteomstudien und Zellfunktionstests verknüpft.

Ausgewählte Komponenten der Infrastruktur


  • PCR (Eppendorf Mastercycler)
  • Realtime-PCR (BioRad C1000 Thermo Cycler CFX96)
  • Fluoreszenz und Lumineszenz Messungen (PerkinElmer Victor 3-V, Hitachi F 2500 Fluoreszenz Spektrophotometer)
  • NanoDrop (2000c Spectrophotometer)
  • Bildgebung für Agarose- oder Polyacrylamid Gele (BioRad ChemiDoc MP)
  • Blotting System (Life Technologies iBlot)
  • Multi-Parameter Analyse ausgewählter Proteine als Indikatoren von Zellreaktionen mittels BioPlex (BioRad)

Die grundlegende Beurteilung der Zellreaktionen erfolgt über die Mikroskopie.

Ausgewählte Komponenten der Infrastruktur


  • Fluoreszenz Mikroskope ( z.B. Nikon TI Eclipse)
  • Konfokal Mikroskop (Leica TSC SP8)
  • Rasterelektronenmikroskop