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Erstes Wasserstoffsymposium in Neuseeland

Würdigung des Deutsch-Neuseeländischen Zentrums für grünen Wasserstoff

Vom 1. bis zum 3. Februar fand das erste neuseeländische Wasserstoff-Symposium (NZHS-1) in Dunedin an der University of Otago statt. Das interdisziplinäre Forum brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an einen Tisch, um sich auf Grundlage der aktuellen Forschung auszutauschen und bestehende Forschungskooperationen zu vertiefen. Mit der Verleihung eines offiziellen Maori-Namens erhält das neue Deutsch-Neuseeländischen Zentrum für grünen Wasserstoff eine besondere Ehre.

Wie lässt sich Wasserstoff umweltfreundlich herstellen, speichern und nutzen? Drängende Fragen in der Mobilitätswende, an deren Antworten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Hereon verstärkt forschen – auch international. Mit der erfolgreichen Etablierung der Allianz „Grüner Wasserstoff“ arbeitet das Hereon seit langem mit Kolleginnen und Kollegen der University of Otago in Neuseeland eng zusammen. Pressemitteilung zur Allianz „Grüner Wasserstoff“

Gruppenfoto Nzhs

Vlnr: Prof. Anna Garden (University of Otago), Prof. David Murdoch (Vizepräsident der University of Otago), Dr. Paul Jerabek (Helmholtz-Zentrum Hereon), Dr. Klaus Taube (Helmholtz-Zentrum Hereon), Dr. Michael Feiner (Ständiger Vertreter an der deutschen Botschaft Wellington), Terry Nicholas (Ngāi Tahu), Edward Ellison (Ngāi Tahu), Prof. Sally Brooker (University of Otago). Foto: Sharron Bennett

In dem neu geschaffenen Deutsch-Neuseeländischen Zentrum für grünen Wasserstoff beschäftigen sich die Forschenden gemeinsam mit sicheren und kostengünstigen Materialien zur Speicherung von Wasserstoff. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem neuseeländischen Ministry for Business, Innovation and Employment (MBIE) geförderte Wasserstoff-Symposium ermöglichte jetzt den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Paul Jerabek, Wissenschaftler am Hereon-Institut für Wasserstofftechnologie zusammen mit Prof. Anna Garden und Prof. Sally Brooker des Fachbereichs Chemie an der University of Otago.

„Es freut mich außerordentlich, dass die intensive Vernetzung zwischen den neuseeländischen Forschenden – insbesondere an der University of Otago – und dem Hereon auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologie zur Stärkung der Forschungsallianz beiträgt und die Etablierung dieses Symposiums ermöglicht hat,“ so Jerabek.

„Wir sind begeistert, dass diese neue Symposiumsreihe vom 'Team NZ' unterstützt wird, zu dem unter anderem das New Zealand Hydrogen Council, das MacDiarmid Institute, das Otago Energy Research Centre, alle neuseeländischen Universitäten und zwei staatliche Forschungsinstitute gehören," sagt Brooker.

Eine Vereinigung für Wasserstoff

Als besondere Ehre verliehen die anwesenden Māori-Vertreter (Angehörige der indigenen Bevölkerung Neuseelands) dem neuen Deutsch-Neuseeländischen Zentrum für grünen Wasserstoff einen offiziellen Māori-Namen sowie ein eigenes Logo. Der Name lautet „He Honoka Hauwai“, das sinngemäß „Eine Vereinigung für Wasserstoff“ bedeutet. Das Logo zeigt symbolisch die Berge von Otago, die Elbe und sowie den Wasserstoff, der aus Wasser gewonnen wird.

„Gemeinsam organisiert von Prof. Sally Brooker von der Universität Dunedin und der Gruppe um Prof. Paul Jerabek am Helmholtz-Zentrum Hereon, war das Wasserstoffsymposion ein postpandemisches Highlight, das auch den hervorragenden Stand der deutsch-neuseeländischen Wissenschaftsbeziehungen illustrierte. Die Verleihung eines Māori-Namens für das in Entstehung begriffene gemeinsame deutsch-neuseeländische Zentrum für grünen Wasserstoff stellt eine besondere Auszeichnung dar und unterstreicht die hohen Erwartungen, die man an diese Zusammenarbeit hat,“ so Dr. Michael Feiner, Ständiger Vertreter an der deutschen Botschaft Wellington.

He Honoka Hauwai Logo

Logo des neuen Deutsch-Neuseeländischen Zentrums für grünen Wasserstoff

Während des Symposiums sprachen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft über die drängendsten Fragen der Wasserstoffforschung. Zu den vortragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, den USA, Australien und Chile, zählte auch Dr. Klaus Taube, Wissenschaftler am Hereon-Institut für Wasserstofftechnologie.

„Es war fantastisch zu sehen, dass die Sorge um die Zukunft unseres Planeten zu intensiven, weltweiten Forschungsanstrengungen gegen den Klimawandel führt. Nur in enger Zusammenarbeit werden wir erfolgreich sein, und dazu wird das Deutsch-Neuseeländischen Zentrum für grünen Wasserstoff „He Honoko Hauwai“ mit gemeinsamer Spitzenforschung beitragen,“ so Taube.

Frithjof Maennel, Leiter der BMBF-Abteilung "Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung" betonte in seiner Videobotschaft die Wichtigkeit der langjährigen Kooperation auf dem Gebiet der Wasserstoffforschung sowie der Freundschaft zwischen Deutschland und Neuseeland.

Aufgrund der positiven Resonanz und der regen Teilnahme beschloss das Organisationskomitee, im nächsten Jahr ein weiteres Wasserstoffsymposium auszurichten. Es wird vom 31.01.-02.02.2024 stattfinden, dieses Mal in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington.

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