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Corinna Schrum spricht bei UN-Panel

Heute nimmt Hereon-Institutsleiterin Corinna Schrum am Konsultationsprozess der UN zum Thema Meeresspiegelanstieg teil

Die 21. Sitzung des ICP (United Nations Informal Consultative Process on Oceans and the Law of the Sea) findet virtuell vom 14. bis zum 18. Juni statt. Prof. Corinna Schrum, Leiterin des Instituts für Küstensysteme – Analyse und Modellierung am Helmholtz-Zentrum Hereon, ist dort als Vortragende und Diskussionsteilnehmerin zum Meerespiegelanstieg dabei.

Corinna Schrum Porträt

Foto: privat

Es ist schon jetzt eines der drängendsten Probleme weltweit: Bei der 21. Sitzung des ICP der UN wird es in einem virtuellen Format vor allem um den Anstieg der Meeresspiegels gehen. Die Agenda sieht sogenannte Plenary Sessions vor, für die die einzelnen Delegationen schriftliche Stellungnahmen einreichen können. Zudem gibt es Discussion Panels, also virtuelle Podiumsdiskussionen mit Sachverständigen, zu zwei verschiedenen Themenkomplexen. Erstens geht es um das Problem des Meeresspiegelanstiegs im Allgemeinen: Seine Auswirkungen und daraus resultierende Herausforderungen werden erläutert. Zweitens geht es um die internationale Zusammenarbeit und Koordinierung zur Bewältigung des Problems.

Von deutscher Seite besteht die Delegation aus Vertretern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und Vertretern aus dem Bundesumweltministerium (BMU). Corinna Schrum flankiert diese Delegation als Expertin. Ihr Vortrag dreht sich um den Stand der Forschung zum Thema Meeresspiegelanstieg und dessen Auswirkungen. Stand ist der zuletzt 2019 vom Weltklimarat veröffentlichte SROCC Report (Special Report on the Ocean and Cryosphere in a Changing Climate). Dieser behandelt besonders die Themen Klimawandel in Hochgebirgsregionen und Polargebieten, den Meeresspiegelanstieg sowie extreme und abrupte Veränderungen bei den Weltmeeren.

Der ICP hat in seiner Geschichte von 20 vorherigen Sitzungen Themen diskutiert wie Überfischung, Meeresverschmutzung, Küstenschutz, Piraterie, den Schutz mariner Ökosysteme, nachhaltige Entwicklung der Meere, die Ozeane als Nahrungsquelle und den Klimawandel. Das Ziel des ICP ist es, durch eine expertengestützte Kommunikation die Probleme der Meere zu beschreiben und zu verstehen. Daraus entstehen Handlungsempfehlungen für die Politik.

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