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Girls' und Boys' Day

Zukunftstag am Hereon

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Seit vielen Jahren beteiligt sich das Hereon alljährlich am Girls' und Boys' Day mit einem abwechslungsreichen und spannenden Programm.

Wir freuen uns jedes Jahr auf viele interessierte Schülerinnen und Schüler!

Zukunftstag am 25. April 2024 - wir sind ausgebucht!


Wenn es mit der Teilnahme in diesem Jahr nicht geklappt hat, schaut gerne im nächsten Jahr vorbei. Dann werden wir auch wieder tolle Projekte anbieten.

Die folgenden Projekte erwarten die Teilnehmenden 2024 am Standort Geesthacht:

• Die faszinierende Rolle der Ozeane im Kampf gegen den Klimawandel! Hast du dich schon einmal gefragt, wie sie uns dabei helfen, Kohlenstoff-dioxid wieder aus der Atmosphäre zu entfernen? Komm zu uns ins Schülerlabor und erforsche die geheimnisvollen Welten der Meere!
• Wasserstoff, ein Energiespeicher der Zukunft?! Du stellst im Schülerlabor deinen eigenen Wasserstoff her und wirst mithilfe von Brennstoffzellen daraus selber elektrische Energie erzeugen und damit kleine Autos und Elektromotoren antreiben.
• Taucht ein in die faszinierende Welt der Kunststoffe! Bei uns im Schülerlabor bieten wir euch die Möglichkeit, spannende Experimente rund um das Thema Polymere zu erleben. Was genau sind Kunststoffe, wo begegnen sie uns im Alltag, und wie werden sie hergestellt? (ab 7. Klasse)
• Elektronischer Würfel: Hier werden die Teilnehmenden einen elektrischen Würfel bauen und dabei Einblicke in die Elektronik erhalten.
• „Dinge, die man sonst verpasst – Was kann eine Hochgeschwindigkeitskamera?“ Wir werden mit einer Hochgeschwindigkeitskamera Aufnahmen anfertigen und diese Filme fertig bearbeiten. Wie platzt ein Luftballon? Wie ein Wasserballon? Wie hüpft Knete? Treffen sich zwei Wassertropfen…
• Einmal ein/e Messtechniker/in sein: Ein Mikrometer ist kleiner als ein Haar dick ist, sehr viel kleiner. Aber man kann es messen. Wie macht man das? Oberflächen, die glänzen sind glatt. Ist doch klar. Wirklich? Falls dich solche Dinge interessieren, bist du richtig bei uns.
• Reporter*innen unterwegs: Wissen und Erkenntnisse aus der Forschung des Hereons aufzubereiten und zu kommunizieren, ist der Kern der Stabsstelle Kommunikation und Medien. In einem kleinen Workshop zeigen wir am Beispiel des Zukunftstags wie man vom Ereignis zu einer Meldung für die Hereon-Website und einem dazugehörigem Social-Media-Post kommt. Die Schülerinnen und Schüler machen dafür einen Rundgang durch das Zentrum und befragen in der Rolle eines Reporters/einer Reporterin andere Schüler*innen, die am Zukunftstag teilnehmen. Dafür sammeln sie Informationen und führen kleine Interviews durch. Ziel ist es, aus dem gesammelten Material eine eigene Meldung zu gestalten und dabei die Grundprinzipien der Pressearbeit kennenzulernen.

Einblick in den Zukunftstag 2023


42 Schülerinnen und Schüler sind am heutigen Zukunftstag ans Helmholtz-Zentrum Hereon nach Geesthacht gekommen, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Am Campus in Geesthacht verschafften sich Mädchen und Jungen einen Eindruck vom Arbeitsalltag an den Instituten, in den Laboren und Werkstätten sowie in der Administration. Am Programm beteiligten sich zehn Abteilungen und deren Mitarbeitende.

Klas Ove Müller hielt beispielsweise einen Vortrag über Zooplankton. Plankton sind Schwebetierchen, die sich nicht gegen die Ozeanströmung bewegen können und die Grundlage des Nahrungsnutzes bilden. Es gibt über 100 verschiedene Arten – und man findet jährlich mehr – zu denen auch Fischlarven zählen. Er hat den Schülerinnen und Schülern außerdem die Messsysteme und Forschungsschiffe gezeigt, die zur Erforschung von Plankton benutzt werden.

Bei Lucas Merckelbach haben die Jungen und Mädchen gelernt wie man die Dichte von verschiedenen Stoffen berechnet. Am Beispiel von Wasser hat er veranschaulicht welchen Einfluss die Temperatur darauf hat: Warmes Wasser hat eine geringere Dichte als kaltes Wasser. Deswegen schwimmt eine Flasche mit warmem Wasser in einem Behälter mit kaltem Wasser.

In der Gruppe von Matthias Jacobsen durften die Schülerinnen und Schüler dagegen ihren eigenen elektronischen Würfel bauen, der die Zahl per Knopfdruck bestimmt. Dafür durchläuft er pro Sekunde 1,7 Millionen Mal die Zahlen von eins bis sechs und stoppt sobald man eine Taste drückt. Die Würfel zu bauen hat ungefähr zwei Stunden gedauert. Als Elektroniker braucht Matthias dafür nur fünf Minuten.

Wie der Golfstrom funktioniert und welche Rolle er im Klimawandel spielt, hat Birte Cirotzki ihrer Gruppe im Schülerlabor gezeigt. Die Mädchen und Jungen haben in einem Wassertank den Golfstrom simuliert, indem sie auf einer Seite warmes, rotgefärbtes Wasser hinzugegeben haben und auf der anderen Seite kaltes, blaugefärbtes Wasser. Da kaltes Wasser nach unten sinkt und warmes Wasser nach oben steigt, entsteht so eine Zirkulation.

Verfasst von den Nachwuchs-Talenten: Mara, Jonas und Juliette.

Informationen zur Berufsausbildung erteilt gerne Frau Badura aus dem Bereich Personalmanagement, Gruppe Personalentwicklung:

Anja Badura

Aus- und Fortbildung

Tel: +49 (0)4152 87-1709

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