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Theano Examilioti erhält ESIS-Elsevier Young Scientist Award

Damit wurde der Vortrag zu ihrer Veröffentlichung auf dem Gebiet der Mechanik von laserstrahlgeschweißten Verbindungen ausgezeichnet.

Frau Theano Examilioti hat auf der 23. European Conference on Fracture (ECF), Portugal, den “ESIS-Elsevier Young Scientist Award“ erhalten. Damit wurde der Vortrag zu ihrer Veröffentlichung auf dem Gebiet der Mechanik von laserstrahlgeschweißten Verbindungen ausgezeichnet. Dr. Nikolai Kashaev und Prof. Benjamin Klusemann vom Helmholtz-Zentrum Hereon zählen zu den Betreuern der entsprechenden Doktorarbeit. Die ECF ist eine mehrtägige Konferenz, die alle zwei Jahre stattfindet. Dieses Jahr kamen dafür auf der Insel Madeira mehr als 550 Teilnehmende aus 40 Ländern zusammen.

Scientific Award Theano

Theano Examilioti erhält den ESIS-Elsevier Young Scientist Award. Vlnr: Prof. Zhiliang Zhang, Prof. Francesco Iacoviello, Prof. Giuseppe Andrea Ferro, Prof. Stavros Kourkoulis undTheano Examilioti. Im Hintergrund: Prof. Aleksandar Sedmak und Prof. Luis Reis

Theano Examilioti ist Doktorandin an der Leuphana Universität Lüneburg und an der Universität der Ägäis in Griechenland. Ihre Arbeit mit dem Titel „Numerical investigation of laser beam-welded AA2198 joints under different artificial ageing conditions“ steht für einen großen Fortschritt im Verständnis des mechanischen Verhaltes von laserstrahlgeschweißten Verbindungen aus der hochfesten Aluminium-Lithium-Legierung AA2198. Diese Legierung kommt in der Luftfahrt bereits zur Anwendung, stellt aber gleichzeitig eine große Herausforderung für das Laserstahlschweißen dar. Theano Examilioti hat in ihrer Veröffentlichung gezeigt, wie defektfreie Laserstrahlschweißverbindungen effektiv realisiert werden können sowie deren mechanisches Verhalten mit Berücksichtigung der Anisotropie in Mikrostruktur modelliert und optimiert werden kann.

An der Thesis arbeitete sie zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum Hereon, der Universität der Ägäis und der Leuphana Universität Lüneburg im Rahmen einer bi-nationalen Promotion, dem sogenannten Co-tutelle Verfahren. Dabei nutzte sie die Labore des Hereon-Instituts für Werkstoffmechanik in der Abteilung für Laser-Materialbearbeitung und Strukturbewertung. Unter der Abteilungsleitung von Dr. Nikolai Kashaev arbeiten die Forschenden hier vor allem an der Entwicklung von sogenannten Laser-Fügeprozessen, wie dem Laserstrahlschweißen. Diese Prozesse sind essentiell für den Leichtbau, beispielsweise in Flugzeugen oder Auto-Karosserien.

"Die Arbeit von Frau Examilioti zeigt sehr anschaulich, wie eine effektive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Partnern mit unterschiedlichen Kompetenzen, zu sehr guten Forschungsergebnissen führt, die auch entsprechend international gewürdigt werden," sagt Prof. Benjamin Klusemann, Abteilungsleiter am Hereon-Institut für Werkstoffmechanik und Professor an der Leuphana Universität Lüneburg.

Die Ergebnisse der Doktorarbeit haben bereits zu vier gemeinsamen Publikationen in internationalen Journalen geführt.

„Frau Examiliotis Auszeichnung ist für alle beteiligten Institutionen ein sehr großer Erfolg und würdigt damit nicht nur die bilaterale Zusammenarbeit zwischen dem Helmholtz-Zentrum Hereon und der Universität Leuphana, sondern auch die internationale Zusammenarbeit auf europäischer Ebene,“ sagt Dr. Nikolai Kashaev.

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