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Projekt

EISPAC

Effekte von Schadstoffen aus dem Meereis auf die arktische Umwelt

EISPAC Scientists

EISPAC-Wissenschaftler im Einsatz. Ein Ziel des Projekts ist es, den Eintrag wichtiger Nährstoffe in das Eissystem zu bestimmen und die Biogeochemie von gelöstem organischem und anorganischem Stickstoff während der Eisschmelze und in Küstenregionen zu untersuchen (Foto: NERC).

Die Arktis ist eines der Gebiete, das sich weltweit am schnellsten verändert, u.a. kommt es zu einem massiven Schmelzen von Gletschern und Meereis in Folge der globalen Erwärmung. Im Projekt EISPAC wird deshalb untersucht, ob und wie Schadstoffe aus dem Meereis im Zusammenspiel mit Nährstoffen die Funktionsweise von Ökosystemen beeinflussen.

Ziel ist es herauszufinden, ob und wie verschiedene Schadstoffbelastungen die Organismen am und im Meereis beeinflussen, und ob dies Auswirkungen auf die unteren Ebenen des Nahrungsnetzes hat, insbesondere im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Nährstoffen. Das Verhalten und der Verbleib der Schadstoffe und Nährstoffe wird deshalb während Feldkampagnen in der Arktis in Wasser, Eis und Luft erfasst.

Eine Fallstudie beschäftigt sich zum Beispiel mit dem Lena Delta im Nordosten von Sibirien. Zusätzlich werden Experimente in einer Meereiskammer an der Universität von Norwich durchgeführt, die es ermöglicht, das Verhalten von Schadstoffen und Nährstoffen im Wasser, im Meereis und in der Luft unter kontrollierbaren Bedingungen zu untersuchen.

Die Untersuchungen helfen dabei, die Auswirkungen derartiger Veränderungen anhand von Rechenmodellen vorherzusagen. Dies betrifft zum Beispiel eine VEränderung der Produktivität des Arktischen Ozeans, der Artenverteilung und des Nahrungsnetzes.

EISPAC ist ein Teil des Forschungsprogramms „Arktis im Wandel“ des britischen „Natural Environment Research Council“ und des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Mehr über das EISPAC project erfahren Sie hier.

Kontakt

Dr. Kirstin Dähnke
Dr. Kirstin Dähnke

Abteilungsleiterin

Aquatische Nährstoffkreisläufe

Tel.: +49 (0)4152 87-1865

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